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Međimurje-Kleinhund |
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Er wird vom F.C.I. nicht anerkannt |
Ursprung |
Nordwestkroatien | |
Übersetzung |
Francis Vandersteen | |
En français, cette race se dit |
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Petit chien du Međimurje |
In English, this breed is said |
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Međimurje Small Dog |
En español, esta raza se dice |
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Perro pequeño de Međimurje |
In het Nederlands, wordt dit ras gezegd |
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Međimurje-hondje |
Diese Rasse ist auch bekannt als |
Međi
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Der Međimurje-Kleinhund ist eine aus Kroatien stammende Rasse. Sie wird seit über einem Jahrhundert im Nordwesten des Landes gezüchtet, vorwiegend in der Region Međimurje. Man findet ihn auf Bauernhöfen, wo er als Wachhund und Jäger lästiger Nagetiere dient. Die Rasse ist derzeit von den nationalen Kynologenverbänden Kroatiens, Bosniens und Herzegowinas, Serbiens, der Niederlande, Finnlands und Tschechiens anerkannt. Von der FCI ist sie noch nicht anerkannt. Die Einheimischen in Međimurje nennen ihn „Hrčičar“ oder „Štakoraš“, da er auf die Jagd nach Ratten, insbesondere großen Wanderratten, spezialisiert ist. Es handelt sich um eine im Nordwesten Kroatiens bekannte Rasse. Der Überlieferung nach musste ein Hund zunächst eine Prüfung bestehen, um von seinem Besitzer behalten zu werden: Er musste schnell reagieren und eine fliehende Ratte fangen, nachdem diese aus dem Keller, der Güllegrube, dem Dachboden oder der Speisekammer aufgescheucht worden war. Besonders geschätzt wurden Hunde, die eine Ratte fingen, sie hoch in die Luft schleuderten und sie dann im Flug wieder mit den Zähnen auffingen. Mit dem gesellschaftlichen Wandel verloren sowohl die Nahrungsknappheit als auch die Rattenplage an Bedeutung, wodurch die Rolle dieses Rattenjägers zurückging. Dieser kleine Hund wurde auf den Höfen und in den Haushalten von Međimurje hoch geschätzt und war für seine Intelligenz und Gerissenheit bekannt. Um die Rasse zu schützen und vor dem Aussterben, oder der Vermischung mit anderen Rassen, zu bewahren, hat eine Gruppe von Liebhabern die Arbeit an einer Standardisierung in Angriff genommen. Am 12. Februar 2003 wurde innerhalb des Kleintierzuchtvereins „Međimurska lastavica“ in Donja Dubrava eine Abteilung für „Züchter des Međimurje-Kleinhundes“ gegründet. Der Selektionsprozess begann von Neuem, wobei der Schwerpunkt darauf lag, Hunde mit den typischsten Rassemerkmalen zu identifizieren und in das Zuchtregister einzutragen. Durch gezielte Selektion wurde angestrebt, bestimmte Eigenschaften zu bewahren und gleichzeitig unerwünschte Merkmale zu verbessern oder zu beseitigen. Angesichts der Selektionsergebnisse und der seit Beginn des Standardisierungsprozesses erzielten Fortschritte beschloss der Vorstand des Kroatischen Kynologischen Verbandes (HKS) auf seiner Sitzung am 30. Dezember 2010, den kleinen Međimurje-Hund, oder „Međi“, als siebte autochthone kroatische Rasse anzuerkennen und seine Aufnahme in das kroatische Vorregister (HUR) des HKS zu genehmigen. Damit erhielt der Međi offiziell den Status einer autochthonen Rasse und das Recht zur Teilnahme an allen Hundeausstellungen in Kroatien; erstmals der breiten Öffentlichkeit vorgestellt wurde er am 21. Mai 2011 auf der 3. Großen Ausstellung autochthoner Hunderassen in Varaždin sowie anschließend auf zahlreichen weiteren Veranstaltungen. Im Jahr 2019 erschien die erste wissenschaftliche Originalarbeit über diese Rasse; die Ergebnisse belegen, dass es sich beim Međi um eine eigenständige Rasse handelt, die (unter den 39 untersuchten Hunden) mindestens sechs verschiedene Abstammungslinien umfasst. Der Međi ist ein kleiner, rechteckig gebauter Hund mit kurzen Gliedmaßen. Die Körperlänge kann die Widerristhöhe um ein Drittel übertreffen. Mit seinem mäßig starken Knochenbau und seinem harmonischen Körperbau ist er ein lebhafter, flinker, intelligenter und sehr gehorsamer Hund. Morphologisch gehört er zum lupoiden Typ; er zeichnet sich durch einen keilförmigen Kopf und aufrecht stehende, dreieckige Ohren aus. Sein Fell ist kurz, eher derb und anliegend, wobei es am oberen Hals und an der Rutenunterseite etwas länger ist. Die Rute reicht bis zum Sprunggelenk; bei Aufmerksamkeit oder Freude trägt der Hund sie über den Rücken gebogen. Die Tiere sind meist zweifarbig (mit unterschiedlichen Mustern und Verteilungen) oder dreifarbig. Er besitzt die Eigenschaften eines guten Wachhundes, ohne Aggressivität gegenüber Menschen, anderen Hunden oder Haustieren zu zeigen. Er beweist große Ausdauer und Arbeitsfreude, insbesondere bei der Jagd auf Nagetiere. Fremden gegenüber verhält er sich zurückhaltend, ist aber unbestechlich und meldet jedes Eindringen durch lautes Bellen. Der Međi ist seinem Besitzer und seiner Familie gegenüber sehr treu und anhänglich sowie verspielt im Umgang mit Kindern. Er ist hochintelligent und führt mündliche Kommandos tadellos aus. |









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