![]() |
Sendai-Hund |
|
Er wird vom F.C.I. nicht anerkannt |
Ursprung |
Japan | |
Übersetzung |
Francis Vandersteen | |
En français, cette race se dit |
![]() |
Chien de Sendai |
In English, this breed is said |
![]() |
Sendai Dog |
En español, esta raza se dice |
![]() |
Perro de Sendai |
In het Nederlands, wordt dit ras gezegd |
![]() |
Sendai-hond |
| Der Sendai-Hund (aus der Präfektur Sendai) ist ein Landhund, der ursprünglich aus Sendai stammt. Seine Geschichte reicht weit zurück: Während der Sengoku-Zeit wurde diese Hunderasse von jungen Samurai als Jagdhund für die Hirschjagd gezüchtet. Er stammt von Kreuzungen zwischen dem Iwate-Hund (heute Japanischer Hund genannt), dem Takayasu-Hund und dem Soma-Hund ab und ist heute als Jagdhund bekannt. Auch Exemplare fast ausgestorbener Rassen wie des Tsugaru-Hundes sind noch erhalten. Der Takayasu-Hund hat manchmal ein schwarz gestromtes Fell auf weißem Grund. Seine Jagdfähigkeiten waren außergewöhnlich, und er wurde von den Feudalherren Sendais über Generationen hinweg geschätzt. Sein Ruhm unter den Kriegern Sendais verbreitete sich, und bis zu seinem Aussterben wurde der Sendai-Hund von den alten Samurai weiter gezüchtet. Deshalb ist er der breiten Öffentlichkeit relativ unbekannt. Darüber hinaus gab es zu Beginn der Taisho-Zeit mehrere Varianten dieser mutierten Hunderasse, des Koshiji-Hundes. Es handelt sich um einen mittelgroßen Hund mit großen Augen, Stehohren und einer Ringelrute. Morphologie: eher muskulös, aber intelligent. Fell: reinweiß, manchmal mit einem schwarzen Streifen auf weißem Grund. Er wurde vermutlich hauptsächlich zur Hirschjagd eingesetzt. Von Natur aus freundlich, eignete er sich nicht wirklich als Wachhund. Temperament: ruhig, er beißt nicht, selbst wenn man ihm die Hand ins Maul steckt. Bei der Jagd ändert sich sein Verhalten jedoch dramatisch. Er gehorcht nur noch den Rufen seines Besitzers und stürzt sich mit voller Geschwindigkeit auf das Reh. Er wurde zu einem Sendai-Hund, ist aber im Gegensatz zur Meiken-Rasse, die ebenfalls zur Hirschjagd eingesetzt wurde, dem Iwate-Madagi-Hund und dem Aizu-Hund nicht so bekannt wie der Aizu. Leider ging seine Population während der Hungersnot der Showa-Zeit stark zurück; Schätzungen zufolge gab es nur noch etwa zwölf Hunde. Mit zunehmender Jagd und dem Ausbruch zahlreicher Kriege wurden zehn Hunde, darunter die Überlebenden, zugesprochen; die beiden anderen, ein Rüde und eine Hündin, kamen bei Luftangriffen ums Leben. Daher gibt es weltweit keine reinrassigen Sendai-Hunde mehr. Allerdings findet man einige wenige seltene reinrassige Sendai-Hunde noch im Herzen von Sendai (insbesondere in den Tokioter Stadtbezirken Aoba und Taebaek). Diese Hunde weisen viele der charakteristischen Merkmale der Rasse auf. Sie sind oft einfarbig (wie weiß und braun), gestreifte Felle sind selten. |









Deutsch (Deutschland)
Kommentare / Bewertungen