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Blue Bay Schäferhund |
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Er wird vom F.C.I. nicht anerkannt |
Ursprung |
U.S.A. | |
Übersetzung |
Francis Vandersteen | |
En français, cette race se dit |
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Berger de la Baie Bleue |
In English, this breed is said |
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Blue Bay Shepherd |
En español, esta raza se dice |
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Pastor Azul de la Bahía |
In het Nederlands, wordt dit ras gezegd |
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Blauwe Baai Herdershond |
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Der Blue Bay Schäferhund ist eine Kreuzung aus dem seltenen, uralten blauen Deutschen Schäferhund und dem ebenso seltenen blauen Wolf. Liebhaber schätzen ihn trotz seines wolfsähnlichen Aussehens als hervorragenden Begleithund. Die Rasse befindet sich noch in der Entwicklung und ist von keinem offiziellen Hundezuchtverband anerkannt. Äußerlich ist er ein äußerst charmantes und schönes Tier mit einem exotischen Aussehen, das die Blicke auf sich zieht. Die Beliebtheit des Blue Bay Schäferhunds wächst stetig, weshalb wir ihn heute vorstellen möchten. Der Blue Bay Schäferhund wird seit etwa zwanzig Jahren gezüchtet, was für eine Rasse relativ kurz ist. Die einzige bestätigte Züchterin ist Vicki Spencer von der Southern Breeze Ranch. Ihr Ziel ist es, Hunde zu züchten, die die Gesundheit und Schönheit von Wölfen mit der Treue und dem Gehorsam von Deutschen Schäferhunden vereinen. Für Vicki Spencer war es essenziell, dass dieser Hund sowohl in seinen inneren Eigenschaften als auch in seinem Aussehen einzigartig ist. Sie stellte sich ein markantes blaues Fell und helle Augen vor. Diesen Blauton entdeckte sie beim Östlichen Waldwolf (bislang scheint diese Farbe innerhalb der Wolfspopulation nur bei dieser Art vorzukommen). Nach jahrelanger Suche fand sie in Frankreich einen Züchter, der sich der Zucht von reinrassigen Deutschen Schäferhunden verschrieben hatte. Bei ihm entdeckte sie diese lange vergessene blaue Farbe wieder. (Alte Deutsche Schäferhunde unterscheiden sich in Körperbau und Fell von modernen Deutschen Schäferhunden. Sie sind größer, robuster und haben längeres Haar.) Für ihr Zuchtprogramm wählte die Züchterin freundlichere und weniger beschützende Hunde aus, mit dem Ziel, sanftmütige und unkomplizierte Tiere zu züchten. Wichtig ist, dass ausschließlich Hunde der F6-Generation zur Zucht verwendet werden; es handelt sich um reinrassige Hunde, nicht um Wolfshund-Hybriden. Einige Blue Bay Deutsche Schäferhunde weisen einen Wolfsblutanteil von 12 bis 16 % auf, die Züchterin strebt jedoch einen Anteil von 6 % an. Der erste Wurf Blue Bay Deutscher Schäferhunde wurde 2011 geboren. Ihre Größe ist noch nicht genau bestimmt, beträgt aber durchschnittlich etwa 76 cm. Rüden können bis zu 58 kg wiegen, Hündinnen etwa 45 kg. Ihre Augen können gelb oder bernsteinfarben sein, manchmal mit grünlichen Reflexen. Die Nase ist dunkel, und das Fell ist blau oder schiefergrau. Das charakteristische blaugraue Fell des Blue Bay Schäferhunds ist auf das D-Gen zurückzuführen, welches das schwarze Pigment verdünnt. Bei Wolfshundhybriden hellt sich das Fell mit zunehmendem Alter umso mehr auf, je höher der Wolfsblutanteil ist, und wird grau oder silbern. Der Blue Bay Schäferhund hingegen behält seine blaue Farbe sein Leben lang. Tägliches Bürsten ist notwendig. Züchter legen bei der Zucht – völlig zu Recht – mehr Wert auf das äußere Erscheinungsbild als auf die Ästhetik. Besitzt ein Hund die gewünschten Eigenschaften, ähnelt aber eher einem Deutschen Schäferhund, wird er dennoch nicht vom Zuchtprogramm ausgeschlossen. Nur so lässt sich das gewünschte Temperament gewährleisten. Die durchschnittliche Lebenserwartung der Rasse ist noch nicht genau bestimmt. Nach bisherigen Erfahrungen sind Krebs und Magendrehung selten, während Hypopituitarismus und Epilepsie mäßig häufig vorkommen. Sie neigen relativ stark zu Hüftdysplasie, einer häufigen Erkrankung bei großen Rassen, und zu degenerativer Myelopathie, die typisch für den Deutschen Schäferhund ist. Insgesamt scheinen sie gesund zu sein, doch die begrenzte Anzahl verfügbarer Gene und die Selektion auf eine bestimmte Farbe könnten in Zukunft Probleme bereiten. Die Rasse befindet sich noch in der Entwicklungsphase, daher kann das Temperament einzelner Tiere variieren. Generell lässt sich jedoch sagen, dass der Blue Bay ein aktiver, freundlicher, intelligenter und anhänglicher Hund ist. Er ist kein Arbeitshund und kann mit ausreichend Bewegung auch in einer Wohnung gehalten werden. Der Blue Bay ist sehr menschenbezogen, schätzt die Gesellschaft seines Besitzers und möchte stets in dessen Nähe sein. Die Erziehung sollte ernst genommen werden, da er einen ausgeprägten Jagdtrieb zeigen kann. Aufgrund der individuellen Temperamentsunterschiede ist es jedoch derzeit noch unklar, wie gut Blue Bays erziehbar sind. Gut sozialisierte Exemplare scheinen sich gut mit anderen Hunden und Fremden zu verstehen. Aufgrund ihrer Größe werden sie derzeit nicht für Haushalte mit Kindern empfohlen. |









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