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Andalusischer Terrier |
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FCI-Standard Nº 371 |
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Ursprung |
Spanien | |
Übersetzung |
Geprüft von Benjamín Sánchez Überlesen vom VDH Offizielle Sprache : ES |
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Gruppe |
Gruppe 3 Terrier | |
Sektion |
Sektion 1 Hochläufige und mittelläufige Terrier | |
Arbeitsprüfung |
Optionale Arbeitsprüfung | |
Vorläufigen Anerkennung durch die FCI |
Dienstag 3 September 2024 | |
Publikation des gültigen offiziellen Standards |
Dienstag 3 September 2024 | |
Letzten Aktualisierung |
Freitag 26 September 2025 | |
Diese Rasse ist auch bekannt als |
Andalusian Mouse-Hunting Dog
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Verwendung |
| Hund, der vor allem auf die Jagd nach Ratten und Mäusen, aber auch auf alle Arten von Schädlingen spezialisiert ist. Kann auch für die Kaninchen- und Hasenjagd verwendet werden. |
Kurzer geschichtlicher abriss |
| Diese Rasse stammt von alten englischen Glatthaar-Foxterriern ab, die von britischen Weinimporteuren im Rahmen ihres Weinhandels zwischen dem Vereinigten Königreich und Jerez ab Mitte des 19. Jahrhunderts eingeführt wurden, wobei auch Blut von einheimischen Landrassen aus diesem Gebiet eingeflossen ist. Sie wurden mit einer angeborenen Veranlagung zur Jagd auf Nagetiere gezüchtet, die in Handelshäfen, Lagerhäusern, Ställen und Gerbereien reichlich vorkamen. In ihrem Ursprungsgebiet galten sie immer als reine Rasse und wurden als solche gezüchtet, wobei sie eine sehr bemerkenswerte Homogenität erreichten. Die fast einheitliche weiße Färbung, mit einigen schwarzen und lohfarbenen Flecken, wurde gewählt, damit sie im Dunkeln an den genannten Orten sichtbar sind. Die herausragendsten Exemplare dieser Rasse stammen aus der Gegend um Jerez, der Herkunftsregion des Sherry, wobei die Rasse aber in ganz Andalusien und Spanien zu finden ist. |
Allgemeines erscheinungsbild |
| Mittelgroßer Hund mit mittleren Proportionen, wobei Hündinnen im Verhältnis langgestreckter sind als Rüden. Das Haarkleid hat eine weiße Färbung mit schwarzen und lohfarbenen Flecken, die Haut ist dünn und eng am Körper anliegend, wodurch der athletische Körperbau gut zu erkennen ist. Der Körperbau ist dennoch leicht, wodurch der Hund in der Lage ist, sein Temperament und seine Lebensfreude mit flinken, koordinierten Drehungen und Sprüngen auszudrücken. Sehr kurzes Haar. |
Wichtige proportionen |
| Widerristhöhe/Körperlänge (gemessen vom Buggelenk bis zur Spitze des Sitzbeins): 1:1. Hündinnen sind etwas langgestreckter. Gesamtkopflänge/Schädellänge: 8:5. Widerristhöhe/Kopflänge: 5:2. Ellenbogenhöhe/Widerristhöhe: 1:2. |
Verhalten / charakter (wesen) |
| Fröhlicher, neugieriger, anhänglicher und mutiger Charakter. In Bezug auf die Jagd nach Nagetieren zeichnet er sich durch seine Ausdauer und Bereitschaft aus, aber er ist auch ein treuer Begleiter, ein idealer Haushund, anpassungsfähig an alle Arten von Umgebungen und Klimazonen und äußerst reinlich. |
Kopf |
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| Gut proportioniert im Verhältnis zum Körper. | ||
Oberkopf |
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Schädelregion |
Parallele Achsen von Schädel und Nasenrücken. | |
Schädel |
Flach oder leicht gerundet. Quadratisch, ohne ausgeprägten Hinterhaupthöcker. | |
Stop |
Definiert, aber sanft, nicht sehr ausgeprägt. | |
Facial region |
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Gesichtsregion |
Gerader Nasenrücken. | |
Nasenschwamm |
Schwarz, rundlich und von mittlerer Größe, mit weit geöffneten Nasenlöchern. | |
Fang |
Kurz, Verhältnis zur Schädellänge: 3:5. | |
Lefzen |
Schmal und fest, und gut pigmentiert. | |
Kiefer / Zähne |
Komplettes und starkes Scherengebiss. | |
Wangen |
Mit gut entwickelten Muskeln. | |
Augen |
Sehr dunkel, klein, etwas schräg und nicht vorstehend, mit einem scharfen, intelligenten Ausdruck. Gut pigmentierte Lider. | |
Ohren |
Dreieckig, mit breitem, mittelhohem Ansatz in Höhe des Hinterkopfes. Bei Aufmerksamkeit nach vorne gekippt; in der Ruhe können sie nach hinten gerichtet werden als Rosenohr. | |
Hals |
| Mittellang, stark bemuskelt und ohne Wamme. |
Körper |
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Allgemeinheit |
Kompakt, aber dennoch schlank und anmutig. | |
Widerrist |
Kaum hervortretend. | |
Rücken |
Gerade, ebene Rückenlinie, zur Kruppe hin sehr leicht abfallend. | |
Lenden |
Kurz und muskulös. | |
Kruppe |
Kurz, abgerundet und leicht abfallend. | |
Brust |
Breit, tief und stark bemuskelt. Leicht gewölbte Rippen. Vorbrust nicht ausgeprägt. | |
Untere Profillinie und Bauch |
Die Brust reicht bis zu dem Ellenbogen. Die Bauchlinie ist sanft aufgezogen. | |
Rute |
| Ansatz mittelhoch, senkrecht zur Kruppe, aufrecht getragen. Es werden Hunde ohne Rute oder mit unterschiedlich langer Rute geboren. |
Gliedmassen |
| Gerade und kräftig, mittlere Knochenstärke und ausgeprägte Muskulatur. | ||
Vorderhand |
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Allgemeines |
Aus jedem Winkel betrachtet gerade, mittlere Knochenstärke. | |
Schultern |
Schräg. | |
Oberarm |
Gleiche Länge wie das Schulterblatt. Der Winkel zwischen Schulterblatt und Oberarm beträgt nahezu 90º. | |
Ellenbogen |
Nah am Körper. | |
Unterarm |
Lang, mit starken, aber dünnen Knochen. | |
Vorderfusswurzelgelenk |
Kurz, gut entwickelt. | |
Vordermittelfuss |
Kurz, bildet einen Winkel von 35º - 40º zur Senkrechten. | |
Vorderpfoten |
Runde Form, Zehen eng zusammenstehend, sehr kräftige Krallen und Ballen. | |
Hinterhand |
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Allgemeines |
Sehr stark und kräftig, von hinten gesehen parallel. | |
Oberschenkel |
Lang und kraftvoll, bildet einen stumpfen Oberschenkel-Hüft-Winkel von 110°. | |
Unterschenkel |
Von ähnlicher Länge wie der Oberschenkel. | |
Knie |
Winkelung von annähernd 110°. | |
Hintermittelfuss |
Kräftig und gestreckt. | |
Sprunggelenk |
Trocken, mit gut entwickelten Sehnen und einem stumpfem Winkel (130-150º) des Hinterfußwurzelgelenks. | |
Hinterpfoten |
Runde Katzenpfoten, eng zusammenstehend, Krallen und Ballen gleich wie die Vorderpfoten. | |
Gangwerk |
| Wendig, elegant und koordiniert, sehr gutes Dreh- und Springvermögen. Bevorzugte Gangart ist der Trab. |
Haut |
| Dünn und straff am Körper anliegend. |
Coat |
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Haar |
Sehr kurz und dicht, einheitlich über die gesamte Körperfläche. | |
Farbe |
Vorwiegend reinweißes Fell mit schwarzen Flecken vor allem am Kopf und am Halsansatz, ergänzt durch lohfarbene Markierungen im Gesicht, an den Wangen und über den Augen (mit der üblichen phänotypischen Verteilung von schwarz/lohfarbenen, Abzeichen wird neben schwarz um die Rute, dem Analbereich oder die Gliedmaßen akzeptiert). Die Färbung des Nasenschwamms und die Pigmentierung der Augenlider, Lefzen und Ballen muss schwarz sein. |
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Grösse und gewicht |
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Widerristhöhe |
Rüden : 37 bis 43 cm, ideal 40 cm. Hündinnen : 35 bis 41 cm, ideal 38 cm. Bei beiden Geschlechtern werden zwei Zentimeter mehr toleriert, wenn das Exemplar harmonisch und mängelfrei ist. |
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Gewicht |
Rüden : zwischen 10 und 12 kg. Hündinnen : zwischen 8 und 10 kg. |
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Fehler |
| • Jede Abweichung von den vorgenannten Punkten muss als Fehler angesehen werden, dessen Bewertung in genauem Verhältnis zum Grad der Abweichung stehen sollte und dessen Einfluss auf die Gesundheit und das Wohlbefinden des Hundes zu beachten ist, und seine Fähigkeit, die verlangte rassetypische Arbeit zu erbringen. • Fehler sollten nach Grad der Schwere aufgenommen werden. |
Allgemeine Fehler |
Schwache Pigmentierung des Nasenschwamms. Länglicher Körper. Sehr kurze Gliedmaßen. Sehr schmale Kruppe. Fehlende lohfarbene Markierungen auf den Wangen oder über den Augen. Ängstlichkeit. |
Disqualifizierende fehler |
Aggressive oder übermäßig ängstliche Hunde. Atypisches Exemplar. Monorchismus oder Kryptorchismus. Haarkleid von einheitlicher weißer Färbung. Rote oder lohfarbene Abzeichen an Stellen, die im Rassestandard nicht beschrieben sind. Langes, lockiges oder hartes/drahtiges Haar. Jede Fehlstellung des Unter- oder Oberkiefers. Alles andere als ein Scherengebiss. Sehr langer Körper. Komplett fehlende Pigmentierung des Nasenschwamms. Vollständig aufgerichtete Ohren. Hängeohren. Jede andere Fellfarbe als beschrieben. |
NB : |
| • Hunde, die deutlich physische Abnormalitäten oder Verhaltensstörungen aufweisen, müssen disqualifiziert werden. • Die in starker Ausprägung oder gehäuft vorkommenden oben angeführten Fehler sind ausschließend. • Rüden müssen zwei offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich vollständig im Hodensack befinden. • Zur Zucht sollen ausschließlich funktional und klinisch gesunde, rassetypische Hunde verwendet werden. |
Bibliografie |
| https://www.fci.be/ |

Schwache Pigmentierung des Nasenschwamms.



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