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Finnische Lapplandhirtenhund |
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FCI-Standard Nº 284 |
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Ursprung |
Finnland | |
Übersetzung |
Durch Dr.J.-M.Paschoud und Frau R.Binder an den neuen Tex angepasst | |
Gruppe |
Gruppe 5 Spitze und Hunde vom Urtyp | |
Sektion |
Sektion 3 Nordische Wach und Hütehunde | |
Arbeitsprüfung |
Ohne Arbeitsprüfung | |
Endgültigen Anerkennung der Rasse durch die FCI |
Freitag 13 November 1970 | |
Publikation des gültigen offiziellen Standards |
Mittwoch 11 Februar 2026 | |
Letzten Aktualisierung |
Montag 23 März 2026 | |
En français, cette race se dit |
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Berger finnois de Laponie |
In English, this breed is said |
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Lapponian Herder |
En español, esta raza se dice |
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Pastor Finlandés de Laponia |
In het Nederlands, wordt dit ras gezegd |
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Laplandse Herdershond |
In seinem Herkunftsland heißt er |
Lapinporokoira |
Verwendung |
| Hütehund für Rentiere |
Kurzer geschichtlicher abriss |
| Seit Jahrhunderten haben die Lappländer Hunde vom gleichen Typ wie der des Lappland- hirtenhundes zum Hüten von Rentieren verwendet. Die Einschreibungen in das Stammbuch begannen in den 50-er Jahren. Zu dieser Zeit bildeten der heutige finnische Lapphund und der lappländische Rentierhund zusammen nur eine Rasse. Als aber festgestellt wurde, dass es doch zwei verschiedene Rassen von Rentierhütehunden gab, wurde der finnische Lapplandhirtenhund am 10.12.1966 als eigene Rasse anerkannt. |
Allgemeines erscheinungsbild |
| Mittelgrosser, zum Hüten verwendeter Spitz, dessen Länge eindeutig grösser ist als die Widerristhöhe. Sowohl das Knochengerüst als auch die Muskulatur sind stark entwickelt. Obschon gut bemuskelt, darf er nicht den Eindruck von Schwerfälligkeit erwecken. Die Geschlechtsmerkmale sollten klar ausgeprägt sein. Die Entwicklung des Haarkleides hat sich dem arktischen Klima angepasst. |
Wichtige proportionen |
| Die Länge des Körpers übertrifft die Widerristhöhe um ca 10%. Die Höhe des Körpers macht ungefähr die Hälfte der Widerristhöhe aus. |
Verhalten / charakter (wesen) |
| Sanftmütig, ruhig, freundlich, energiegeladen und arbeitswillig. Bellt bereitwillig bei der Arbeit. |
Kopf |
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| Länglich. Der Fang ist etwas kürzer als der Schädel. | ||
Oberkopf |
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Schädel |
Nur leicht gewölbt. | |
Stop |
Sanft. Die Stirnfurche ist ausgeprägt und die Augenbrauen sind deutlich definiert. | |
Facial region |
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Nasenschwamm |
Schwarz oder braun. | |
Fang |
Der Nasenrücken ist gerade. Von oben und im Profil betrachtet, verjüngt sich der Fang gleichmäßig zur Nase hin. | |
Lefzen |
Gut anliegend. | |
Nasenrücken |
Nasenrücken gerade. | |
Kiefer / Zähne |
Kiefer und Zähne kräftig. Normales Gebiss. Scherengebiss. | |
Wangen |
Die Jochbogen sind deutlich ausgeprägt. | |
Augen |
Vorzugsweise dunkel, aber mit der Fellfarbe harmonierend. Lebhaft und eher weit auseinanderstehend. Oval geformt. Der Ausdruck ist intelligent, bei Hündinnen auch zurückhaltend. | |
Ohren |
Stehohren, mittellang, eher weit auseinanderstehend, an der Basis eher breit. Die Innenseite des Ohrs, insbesondere der untere Teil, ist dicht behaart. Leicht hängende Ohren sind zulässig. | |
Hals |
| Stark und mittellang. Er fliesst harmonisch in die Schultern über. Ohne Wamme. |
Körper |
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Widerrist |
Ausgeprägt. | |
Rücken |
Kräftig, bemuskelt. | |
Lenden |
Kurz und bemuskelt. | |
Kruppe |
Eher lang und leicht geneigt. | |
Brust |
Tief, lang und geräumig, nicht sehr breit. | |
Rippen |
Die Rippen sind gut gewölbt. | |
Untere Profillinie und Bauch |
Nur leicht aufgezogen. | |
Rute |
| Mittellang, tief angesetzt und dicht behaart. In Ruhe hängt die Rute herab. Die Rute bewegt sich in Verlängerung der Rückenlinie oder leicht gebogen, darf aber nicht über den Rücken gehoben werden. Die Rutenbewegung kann auch rotierend sein. |
Gliedmassen |
Vorderhand |
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Allgemeines |
Kraftvoll, durch starke Muskeln mit dem Körper verbunden, jedoch frei in ihren Bewegungen. Bemuskelt und gut gewinkelt. Von vorne gesehen gerade und parallel. | |
Schultern |
Schräg und bemuskelt. | |
Ellenbogen |
Weder nach aussen noch nach innen gedreht, gut am Körper anliegend, gerade nach hinten ausgerichtet. | |
Unterarm |
Senkrecht. | |
Vorderfusswurzelgelenk |
Sehnig und biegsam. | |
Vordermittelfuss |
Von der Seite gesehen leicht schräg, was eine elastische Bewegung ermöglicht. | |
Vorderpfoten |
Eher oval, allseitig und auch auf der Unterseite mit dichtem Haar bedeckt. Die Zehen sind gut gewölbt, die Ballen elastisch und dick. | |
Hinterhand |
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Allgemeines |
Gut gewinkelt. Von hinten gesehen gerade und parallel. | |
Oberschenkel |
Relativ lang und breit, mit gut entwickelter Muskulatur. | |
Knie |
Gerade nach vorne ausgerichtet. Die Winkelung ist ausgeprägt. | |
Hintermittelfuss |
Eher kurz, senkrecht und parallel. | |
Sprunggelenk |
Eher tief angesetzt; die Winkelung ist ausgeprägt. | |
Hinterpfoten |
Wie die Vorderpfoten. Vorzugsweise keine Afterkrallen. | |
Gangwerk |
| Frei, elastisch, anstrengungslos und ohne Fehl. Der Trab ist unermüdlich. Beim raschen Trab zeigen die Läufe die Tendenz, sich der Mittellinie anzunähern. (single track). |
Haut |
| Am ganzen Körper gut anliegend, ohne Falten. |
Coat |
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Haar |
Das Deckhaar ist mittellang oder lang, gerade, etwas aufgerichtet und steif. Die Unterwolle ist fein und dicht. Das Haar ist oft reichlicher und länger am Hals, an der Brust und auf den Hinterseiten der Oberschenkel. | |
Farbe |
Schwarz in verschiedenen Nuancen, sogar gräulich oder dunkelbraun, mit Abzeichen in helleren Farbtönen als die Grundfarbe, gräulich oder bräunlich, oft am Kopf, an der Unterseite des Körpers und an den Läufen. Weisse Abzeichen an Hals,Brust und Läufen sind erlaubt. Die Unterwolle ist schwarz, gräulich oder bräunlich. | |
Grösse und gewicht |
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Widerristhöhe |
Idealgrösse für Rüden 51 cm, für Hündinnen 46 cm, toleranz +/- 3 cm. | |
Fehler |
| • Jede Abweichung von den vorgenannten Punkten muss als Fehler angesehen werden, dessen Bewertung in genauem Verhältnis zum Grad der Abweichung stehen sollte und dessen Einfluss auf die Gesundheit und das Wohlbefinden des Hundes zu beachten ist, und seine Fähigkeit, die verlangte rassetypische Arbeit zu erbringen. • Fehler sollten nach Grad der Schwere aufgenommen werden. |
Allgemeine Fehler |
Rüden und Hündinnen nicht geschlechtstypisch. Sehr helle Augen bei Hunden mit schwarzem Haarkleid. Stehohren mit hängenden Spitzen (Kippohren). Eingerollte oder bogenförmig über dem Rücken getragene Rute. Weiches, gewelltes oder anliegendes Fell. Fehlen der Unterwolle. |
Disqualifizierende fehler |
Aggressiv oder ängstlich. Vor-oder Rückbiss. Hängeohren. Blaue, zobelfarbene und rehbraune Fellfarbe. |
NB : |
| • Hunde, die deutlich physische Abnormalitäten oder Verhaltensstörungen aufweisen, müssen disqualifiziert werden. • Die in starker Ausprägung oder gehäuft vorkommenden oben angeführten Fehler sind ausschließend. • Rüden müssen zwei offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich vollständig im Hodensack befinden. • Zur Zucht sollen ausschließlich funktional und klinisch gesunde, rassetypische Hunde verwendet werden. |
Bibliografie |
| https://www.fci.be/ |





Rüden und Hündinnen nicht geschlechtstypisch.



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